Lesen schadet der Dummheit, wie Rauchen der Gesundheit.
Aber sicher kennen Sie das Problem: Wohin mit ausgelesenen Büchern?
Nun, die Lösung ist einfach, wir leben im digitalen Zeitalter, es war nur eine Frage der Zeit, bis auch das Kulturgut schlechthin - die Bücher in digitaler Form daher kommen. Ich überlasse es anderen, sich zu streiten und zu duellieren, ob ein e-Book ein moderner Frevel ist, oder auch nicht. Auf alle Fälle ist es ein ungeheuer praktischer Frevel. Platzsparend, ich kann die Schriftgröße am e-Book - Reader so groß stellen, dass ich endlich keine Aschenbecherbrille mehr zum Lesen brauche.
Aber da sind wir beim Thema: der e-Book-Reader.
Mittlerweile gibts viele davon, aber die wenigsten sind für eine nikotinabhängige Rentnerin, wie mich erschwinglich.
Der OYO ist ein e-Book-Reader, den ich mir noch gerade so leisten konnte.
Nun, er tut was er soll, der OYO. Ich lese e-Books damit und habe keine Sicht - und keine Platzprobleme mehr.
Aber der OYO hat auch ein Eigenleben, denn er hat eine Seele, nämlich seine Firmware. Und er hat ein Herz- seinen Akku.
Beides muss wohl noch aus der Zeit von Jules Verne oder von einem gewissen Frankenstein stammen.
Denn wenn ich abends mit meinem volltankten OYO - Akku ins Bett steige, lese und dann darüber einschlafe, ohne den e-Reader auszuschalten, dann ist morgens tot, weil er einen Herzinfarkt erlitten hat. Erst zweistündiges Laden an einer meiner mit Atomkraft gespeisten Steckdosen erweckt ihn wieder zum Leben.
Und das, obwohl er doch angeblich nur beim Umblättern der Seiten Strom verbrauchen und somit sagenhafte 8000! Seitenwechsel pro Akkuladung durchalten sollte.
Was also tut der OYO nachts, während ich schlafe, mit dem so gefahrvoll erzeugten Atomstrom?
Das konnte mir auch der freundliche Mitarbeiter der OYO - Hotline nicht erklären. Er vermutete eine seelische Erkrankung - sprich die Firmware ist an allem schuld! Na schön, also lade ich die neueste Firmware und.... Nun hat der OYO nachts nicht nur eine unerklärliche Strominkontinenz, nein, wenn man ihn im Zeitraum einer Stunde vor Mitternacht in den Standby - Modus versetzt und ihn nicht vor Mitternacht wieder zum Leben erweckt, dann ist er für den Rest der Nacht scheintot und man kann ihn nur wieder benutzen, wenn man eine Kugelschreibermiene oder eine Nadel in ein dafür vorgsehenes Loch steckt und den OYO damit resetet.
Toll! Nun hat der OYO noch ein Problem mit der Geisterstunde!
Aber dennoch, ich liebe meinen OYO. Und sind es nicht gerade die kleinen Fehlerchen und Ecken und Kanten, die uns etwas liebenswert erscheienen lassen?
Och jo, mein OYO....
Montag, 4. Juli 2011
Montag, 6. September 2010
Projekt Anstalt 21

Lesen Sie hier einen Artikel aus der BLÖD mit dem Statement des Qualitätszirkels der Anstalt "Sankt Obskura":
Projekt Anstalt 21
Wenn eine Anstalt wie die unsere schon nicht in der Lage ist, ihre Prozess - und Ergebnisqualität zu verbessern, dann doch wenigstens die Strukturqualität. Wie das geht? Ganz einfach, man steige auf den höchsten Berg und lasse seinen Blick ins Wildall, genauer gesagt in die Hauptstadt des Ländele der Häuslebauer schweifen. Und was dort ein großes, deutsches Eisenbahnunternehmen mit ähnlich fragwürdiger Ergebnisqualität unter die Erde bringt - nämlich nicht nur einen pittoresken, denkmalgeschützten Bahnhof, sondern auch exorbitant viel Geld - müsste sich doch 1:1 auch auf unsere Anstalt umsetzen lassen! Wäre doch gelacht! Wenn dann alles unter der Erde ist, wird das Anstaltsgebäude abgerissen und nur der Fahrstuhlturm bleibt stehen. Das ganze nennen wir werbewirksam Anstalt 21, denn das strahlt Jugendlichkeit und Sympathie aus wie Creme 21 und Größenwahn wie Stuttgart 21. Und wo wäre Größenwahn besser aufgehoben, als in einer - in unserer Anstalt?
Außerdem hat es ja auch viele Vorteile - die hin - und weglaufgefährdeten Insassen wären unter der Erde. Endlich wären wir dann keine Kopf - Anstalt mehr, also eine Anstalt für - na Sie wissen schon so degenerative Kopfkrankheiten, sondern würden zu einer modernen Durchgangsanstalt - von unter der Erde nach letztlich irgendwann auch unter der Erde - welch logistischer Vorteil! Gibts sonst noch Vorteile? Ja natürlich! Der Stromverbrauch würde entgegen dem langfristigen Trend wieder steigen (Pumpen fürs Grundwasser, Beleuchtung,...) was den hiesigen Atomkraftwerken auch über ihr Verfallsdatum ein Fortbestehen sichern würde. Hm, äh ja, also.... (kritischer Einwand des Qualitätszirkels wurde aus PLATZGRÜNDEN nicht veröffentlich. Anm. d. R.)
Aus einem Leserbrief:
"Wieviel Haloperidol könnte man für all die Milliarden kaufen, um die Verantwortlichen des Projektes Anstalt 21 endlich therapieren zu können?"
S.F. aus W.
Antwort der BLÖD auf den Leserbrief:
Sehr geehrter Herr F. aus W.,
danke für ihre kritische Meinungsäußerung. Kritik ist etwas, was sie gern an ihrer Ehefrau oder ihren Kindern üben können, bei so visionären Projekten wie Anstalt 21 ist sie hingegen völlig unangebracht und steht in krassem Widerspruch zum demokratisch geäußerten Willen des Volkes (hier stellvertretend für das gesamte Volk der Qualitätszirkel der Anstalt "Sankt Obskura"). Die sachliche Antwort auf Ihre Frage indess ist einfach: Man kann für die Milliarden überhaupt kein Haloperidol kaufen, denn das Medikament ist verschreibungspflichtig und wir konnten auf Nachfrage keine Krankenkasse finden, die so viel Geld für dieses Medikament ausgeben will.
Ihre Redaktion.
Dienstag, 3. August 2010
Die Anstalt

Prolog
"Einer flog gen Ost,
Einer flog gen West,
Einer flog über das Kuckucksnest"
(amerikanischer Abzählreim ...)
Das Wort "Anstalt" war früher sehr beliebt. Es gab kartographische Anstalten, versuchstechnische Anstalten, städtische Gasanstalten, Bildungsanstalten, Anstaltspackungen, öffentliche Bedürfnisanstalten, Anstalten öffentlichen Rechts, Elektrizitätsanstalten - und wo wir schon bei der Elektrizität sind, ja es gab auch diese Anstalten, in denen das Motto galt: "Besser leben durch Elektrizität!" Zugegeben, das war größtenteils bevor am 11. Februar 1958 der Mitarbeiter der Firma Janssen, Bert Hermans, das Haloperidol synthetisierte. Dann hieß es eher: "Bei allen Arten von Psychosen hilft Haldol in hohen Dosen!"
Den Todesstoß versetzte dem Begriff "Anstalt" wohl die 1975 erschienene Psychiatrie-Enquête, die zugleich der Anfang der Psychiatrie - Reform war.
Seit dem schämt man sich doch eher für dieses mittlerweile altmodische Wort, denn es wird assoziiert mit vergitterten Fenstern, hohen Mauern, Einheitskleidung, schrillen Schreien und eben auch mit nicht unbedingt fach - und sachgerecht angewandter Elektrizität.
Aber irgendwo tief im Odenwald, in Musterstadt hat eine solche Anstalt überlebt, oder sagen wir so: Der Begriff Psychiatrie - Reform hat den verschlungenen Weg über bewaldete Berge und tiefe Täler noch nicht bewältigt. Und darum gibt es sie hier noch - Die Anstalt! Darin gibt es auch keine Pflegedienstleitung, sondern eine Oberschwester. Da es in einer Schwestern - Hierarchie, welche man auch als Monarchie bezeichnen kann, lange dauert, bis man sich nach oben gearbeitet hat, ist die besagte Oberschwester schon 86 Jahre und müsste aufgrund ihrer Demenz schon selbst Insassin ihrer eigenen Anstalt sein. Ihre Stellvertretung ist ebenfalls eine Oberschwester, etwa im gleichen Alter, die schon so dement ist, dass sie die Tür zu ihrem eigenen Büro nicht mehr findet. Die Leiterin der Anstalt ist schon 90, im Kopf aber noch bestens in Schuss und im Übrigen die Tante des Bürgermeisters von Musterstadt.
Das interessanteste architektonische Merkmal der Anstalt ist zweifellos der Speisesaal der Anstaltsinsassen. Dieser ist einer verkommen Bahnhofsgaststätte 4. Klasse (oder noch darunter) nachempfunden, was nicht unbedingt an chronischer Geldnot der Anstalt liegt, sondern vielmehr am chronischen Realitätsverlust der Anstaltsleitung, deren Motto da lautet: "Es ist doch alles nicht so schlimm, kein Grund zur Aufregung und erst recht nicht zu Veränderungen!"
Interessant ist übrigens auch die Besoldung des Anstaltsperonals. Getreu dem Bibelspruch, dass jeder arbeitende Mensch seiner Speise wert ist, wird jeder Mitarbeiter einmal im Monat gewogen und sein Gehalt entspricht der einfachen Formel 1 Gramm = 1 Euro geteilt durch verabreichte Haloperidol - Dosen in mg pro Monat minus der Anzahl verwendeter Inkontinenzprodukte in Stück pro Monat. Aufgrund dieser arbeitgeberfreundlichen Berechnungsgrundlage bleibt für einen normalgewichtigen Arbeitnehmer immerhin das Geld für das Salz in der Wassersuppe übrig.
Was nun Sonja Mümpfel in der Anstalt erlebte, das lesen Sie demnächst hier im SkurilNet - Blog.
Also bleiben Sie schön wirr und irr im Kopf!
—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone, während ich in einer Zwangsjacke steckte
Dienstag, 6. Oktober 2009
Sonja rettet die Welt - oder wo ist der Taupunkt geblieben
Ich gebe es zu, ich bin ein Umweltschwein. Nach 50 Jahren à 3 Schachteln Zigaretten Marke F6 pro Tag muss es wohl eine gewaltige Masse an CO2 und noch schlimmeren Substanzen gewesen sein, die ich in die Atmosphäre geblasen habe.
Ja ich weiß, ein Gewissen traut ihr mir nicht zu, weil ihr ja selbst keins habt. Aber ich hingegen habe eins. Zwar hat es lauter Flecken, aber ich werde es reinwaschen!
Nun hat sich das Klima der Erde schon immer verändert, mal wärmer, mal ne Eiszeit. Aber die allwissenden Wissenschaftler sind überzeugt, der heutige Temperaturanstieg liegt am Menschen und am bösen CO2. die Politiker sind überaschenderweise gleicher Meinung und selbst die Industrie! Klar doch, Umweltschutz ist ja auch ein Milliardengeschäft. Ihr Dumpfbacken wisst natürlich nicht einmal, wieviel Nullen so eine Milliarde hat.
Aber ich will ja kein Spielverderber sein, wenn alle der Meinung sind, wir müssten Energie einsparen, dann will ich da auch mit machen. Schon allein wegen der Strom - und Mineralölkonzerne. Denn je mehr die Menschen einsparen, desto mehr erhöhen die ihre Preise. Und ihr mathematikdefizilen Milchmädchen liebt doch Sparen für höhere Preise.
Also um es kurz zu machen, ich spendiere meinem Haus neue Fenster - 3 fach verglast - und ein Vollwärmeschutzsystem aus mindestens 14 cm starkem Schaumpolysterol. Tja ich halte mich zwar nur selten ans BGB, aber die EnEV ist mir heilig!
Wo anfangen mit so einer Sanierung? Natürlich mit den gelben Seiten. Da sucht ihr zuerst, wenn ihr der hohen Kunst des Lesens denn kundig seid, einen Energieberater. Dachte ich mir, ihr wisst natürlich höchstens, was ein Drogen - oder Eheberater ist.
Also ich erkläre es euch: ein Energieberater verdient seine Brötchen damit, dass er euch sagt, in welch jämmerlichen Zustand euer Haus ist, am besten wäre da eh der Abriss. Und da der leider nicht in Frage kommt, plant dieser Energiespezialist Maßnahmen und rät zu Technologien, die den angeraten Abriss samt Neubau um ein vielfaches übersteigen. Also merkt euch eines: vor einer CO2 - Sanierung erst mal Aktien kaufen von Rockwoll, Viessmann, Solarworld und wie sie alle heißen. Dann ordentlich klotzen, denn in 30 Jahren rechnen sich die Investitionen! Zu dumm nur, dass in 20 Jahren schon wieder eine neue Heizung fällig wird.
Und was ich nun mit dem Energieberater erlebte, das erzähle ich euch an einem anderen Tag.
—-- Artikel wurde erstellt auf einem PC, dessen Energie ein Hamster in einem Hamsterrad erzeugt.
Ja ich weiß, ein Gewissen traut ihr mir nicht zu, weil ihr ja selbst keins habt. Aber ich hingegen habe eins. Zwar hat es lauter Flecken, aber ich werde es reinwaschen!
Nun hat sich das Klima der Erde schon immer verändert, mal wärmer, mal ne Eiszeit. Aber die allwissenden Wissenschaftler sind überzeugt, der heutige Temperaturanstieg liegt am Menschen und am bösen CO2. die Politiker sind überaschenderweise gleicher Meinung und selbst die Industrie! Klar doch, Umweltschutz ist ja auch ein Milliardengeschäft. Ihr Dumpfbacken wisst natürlich nicht einmal, wieviel Nullen so eine Milliarde hat.
Aber ich will ja kein Spielverderber sein, wenn alle der Meinung sind, wir müssten Energie einsparen, dann will ich da auch mit machen. Schon allein wegen der Strom - und Mineralölkonzerne. Denn je mehr die Menschen einsparen, desto mehr erhöhen die ihre Preise. Und ihr mathematikdefizilen Milchmädchen liebt doch Sparen für höhere Preise.
Also um es kurz zu machen, ich spendiere meinem Haus neue Fenster - 3 fach verglast - und ein Vollwärmeschutzsystem aus mindestens 14 cm starkem Schaumpolysterol. Tja ich halte mich zwar nur selten ans BGB, aber die EnEV ist mir heilig!
Wo anfangen mit so einer Sanierung? Natürlich mit den gelben Seiten. Da sucht ihr zuerst, wenn ihr der hohen Kunst des Lesens denn kundig seid, einen Energieberater. Dachte ich mir, ihr wisst natürlich höchstens, was ein Drogen - oder Eheberater ist.
Also ich erkläre es euch: ein Energieberater verdient seine Brötchen damit, dass er euch sagt, in welch jämmerlichen Zustand euer Haus ist, am besten wäre da eh der Abriss. Und da der leider nicht in Frage kommt, plant dieser Energiespezialist Maßnahmen und rät zu Technologien, die den angeraten Abriss samt Neubau um ein vielfaches übersteigen. Also merkt euch eines: vor einer CO2 - Sanierung erst mal Aktien kaufen von Rockwoll, Viessmann, Solarworld und wie sie alle heißen. Dann ordentlich klotzen, denn in 30 Jahren rechnen sich die Investitionen! Zu dumm nur, dass in 20 Jahren schon wieder eine neue Heizung fällig wird.
Und was ich nun mit dem Energieberater erlebte, das erzähle ich euch an einem anderen Tag.
—-- Artikel wurde erstellt auf einem PC, dessen Energie ein Hamster in einem Hamsterrad erzeugt.
Freitag, 2. Oktober 2009
Abteilung entgegen gesetzte Himmelsrichtungen
Gleich ist es soweit. 20 Jahre warten wir schon bis endlich klappt. So lange üben wir am Koitus aber er befriedigt so noch immer keinen. Das denken sich wohl so die meisten. Aber kaum einer bedenkt, dass im Wort Wiedervereinigung der Begriff Einigkeit drin steckt. Einig sind sich alle nur darüber, dass sie sich immer noch uneinig sind. In diesem Sinne: es lebe die Ignoranz. Ansonsten: einen schönen Tag der deutschen Einheit!
... wünscht
euch Sonja....
—-- Dieser Artikel wurde in meinem Puppenhaus erstellt
... wünscht
euch Sonja....
—-- Dieser Artikel wurde in meinem Puppenhaus erstellt
Böse ist...
...wer Böses tut! Haben aber böse Menschen böse Blogs? Kann eine Puppe wie ich böse sein? Leben wir in einer bösen Welt?
Nun übertreiben wir mal nicht. Ich bin nur Sonja, eine ganz normale Puppe. ich gebe zu, ich bin zynisch, zuweilen sogar sarkastisch!
Wem das auf den Magen schlägt, der stecke doch seine Nase in einen Blog über Hausfrauengespräche, Orchideenzucht oder von mir aus auch in einen Sexblog. Nur, sagen Sie später nicht..."ach hätte ich ich doch nicht, aber ich wusste ja nicht!"
Nun übertreiben wir mal nicht. Ich bin nur Sonja, eine ganz normale Puppe. ich gebe zu, ich bin zynisch, zuweilen sogar sarkastisch!
Wem das auf den Magen schlägt, der stecke doch seine Nase in einen Blog über Hausfrauengespräche, Orchideenzucht oder von mir aus auch in einen Sexblog. Nur, sagen Sie später nicht..."ach hätte ich ich doch nicht, aber ich wusste ja nicht!"
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